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Stand: 12. August 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Die Bakterienart Chlamydia trachomatis vermehrt sich innerhalb von menschlichen Wirtszellen und benötigt für einen Zyklus etwa 48 Stunden. Dieser Vorgang ist recht komplex: Zuerst heftet sich das Elementarkörperchen von außen an die Wirtszelle und sinkt in deren Membran in Richtung Zellinneres ein, bis es komplett in einer Art Bläschen (Vakuole) eingeschlossen ist. Dies schützt die Chlamydien im Zellinneren vor Angriffen durch die Zelle selbst.
Ein bis zwei Stunden nach der Infektion verändern sich die Elementarkörperchen in ihrer Struktur und liegen nun als Initialkörperchen vor. Diese beginnen zwölf Stunden nach der Infektion sich in der Zelle zu vermehren. Durch die Vermehrung schwillt das Bläschen in der Zelle immer weiter, bis es etwa zwei bis drei Tage später aufplatzt und die Wirtszelle anfängt sich aufzulösen (Lyse). Die mittlerweile neu entstandenen Elementarkörperchen werden dadurch freigesetzt und können nun wieder neue Wirtszellen befallen, sodass ein neuer Zyklus beginnt.
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