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Bordetella pertussisKrankheitenStand: 3. August 2010Autor: Onmeda-Redaktion Bordetella pertussis gelangt mittels Tröpfcheninfektion über die Luft in die Atemwege und führt dort zu Keuchhusten. Keuchhustensymptome treten dabei etwa 10 bis 14 Tage nach der Infektion mit den Bakterien auf. Die Krankheit verläuft in typischen Stadien.
Beim Keuchhusten kann es zu verschiedenen Komplikationen kommen. Vor allem bei Säuglingen treten begleitend Lungenentzündungen (Pneumonie) oder Mittelohrentzündungen (Otitis media) auf. Als späte Komplikation ist auch eine Hirnhautentzündung (Enzephalitis) möglich. In den meisten Fällen ist Keuchhusten bei Kindern im ersten Lebensjahr nicht lebensbedrohlich, er kann aber mitunter sehr schwer verlaufen. Nach einer Erkrankung durch Bordetella pertussis hat man eine mehrere Jahrzehnte lange, jedoch keine lebenslange Immunität erworben. Gelegentlich erkranken daher Erwachsene an Keuchhusten, obwohl sie die Krankheit bereits in ihrer Kindheit hatten. Lesen Sie in diesem Beitrag zum ThemaBordetella pertussis
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