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Wermutkraut

Hinweise

Stand: 5. April 2007Autor: Onmeda-Redaktion

Wermut kann bei innerlicher Anwendung in hohen Dosen zu Erbrechen, Magen- und Darmkrämpfen, Kopfschmerzen, Schwindel und zentralnervösen Störungen führen.

Wermut ist nicht geeignet zur Behandlung von Magen-Darmbeschwerden, die durch eine übermäßige Säureproduktion verursacht werden, sowie Beschwerden aufgrund von Gallensteinen. Bei einer Schwangerschaft oder während der Stillzeit darf Wermut nicht angewendet werden.

Da das im ätherischen Öl enthaltene Thujon als Krampfgift wirkt, sollte Wermut nicht in höherer Dosis oder über längere Zeit eingenommen werden. Vergiftungserscheinungen äußern sich in Erbrechen, starken Durchfällen, Benommenheit und Krämpfen. Wässrige Auszüge wie Tee enthalten Thujon in geringeren Mengen als alkoholische Zubereitungen.

Wermut darf nicht zeitgleich mit Medikamenten eingenommen werden, welche die Krampfschwelle erniedrigen können.

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