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Mönchspfeffer (Vitex agnus castus, Keuschlamm)AnwendungsgebieteStand: 8. Juli 2009Autor: Onmeda-Redaktion Die zerkleinerten Früchte des Mönchspfeffers (Vitex agnus castus, Keuschlamm) werden traditionell bei verschiedenen Frauenbeschwerden während oder vor der Regel eingenommen, also Beschwerden, die durch einen erhöhten Östrogenspiegel oder einem Ungleichgewicht des Gelbkörperhormons (Progesteron) entstehen. Eine gute Wirkung erzielt man mit Mönchspfeffer bei unregelmäßiger Regel zur Zyklusregulierung, bei Menstruationsstörungen wie einem verkürzten Zyklus (Polymenorrhö), einem verlängerten Zyklus (Oligomenorrhö) oder dem Ausbleiben der Regelblutung (Amenorrhö) sowie allgemein bei Beschwerden unmittelbar vor der Regelblutung (prämenstruelle Beschwerden). Besonders ausgeprägt ist die Wirkung bei Spannungs- und Schwellungsgefühlen der Brust (Mastodynie) vor der Menstruation. Treten die Zyklusbeschwerden oder Spannungsgefühle in der Brust allerdings zum ersten Mal auf, sollte die Ursache unbedingt zuerst von einem Arzt abgeklärt werden, da diese Beschwerden auch andere Ursachen haben könnten. Mönchspfeffer-Präparate können auch beim Auftreten von Beschwerden in den Wechseljahren (Klimakterium) eingenommen werden. In der Zeit kurz vor den Wechseljahren (Präklimakterium) kann sich Mönchspfeffer günstig auf das Östrogen-Gestagen-Gleichgewicht auswirken. Mönchspfeffer kann auch zur Unterstützung beim Abstillen oder bei ungenügender Milchproduktion nach der Geburt (Hypogalaktie) eingenommen werden. Auch bei Impotenz scheint die homöopathische Einnahme von Mönchspfeffer einen positiven Einfluss zu haben. Lesen Sie in diesem Beitrag zum ThemaMönchspfeffer
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