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Stand: 23. März 2007Autor: Onmeda-Redaktion
Bei einer innerlichen Anwendung von Leinsamen sollte eine Tagesdosis von 45 g nicht überschritten werden. Als Abführmittel sollte man zwei- bis dreimal täglich einen Esslöffel (10 g) ganzen oder nur angestoßenen (nicht geschrotet) Leinsamen mit einem Glas Wasser eingenommen werden. Es empfiehlt sich, anschließend ein zweites Glas Wasser zu trinken. Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren sollten nur fünf Gramm Leinsamen einnehmen.
Bei Schleimhautentzündungen sollte man zwei- bis dreimal täglich einen Esslöffel ganzen, geschroteten, oder aufgeschlossenen Leinsamen in einem Glas Wasser quellen lassen und einnehmen. Danach sollte ein weiteres Glas Wasser getrunken werden.
Als Kompresse gegen Hautentzündungen werden 30 bis 50 g Leinsamen mit heißem Wasser zu einem Brei verrührt, in einen Stoff eingeschlagen und als feucht-heißer Umschlag zweimal täglich auf die entzündeten Stellen aufgelegt.
Die Droge sollte kühl und lichtgeschützt aufgewahrt werden.
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