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ForumArzneimittel & ArzneitherapieDiskussion und Erfahrungsaustausch im Forum Arzneimittel & Arzneitherapie Sie sind noch nicht registriert? Kostenlos registrieren
HopfenStand: 21. August 2007Autor: Onmeda-Redaktion AllgemeinesDer von Juni bis Juli blühende Hopfen (Humulus lupulus) gehört zur Familie der Hanfgewächse (Cannabaceae) und ist eine Kletterpflanze, deren Triebe bis zu zwölf Meter hoch werden können. Auf dem Stängel finden sich raue Kletterhaare, die gezähnten Blätter sind drei- bis fünflappig und von borstigen Haaren bedeckt. Der Hopfen hat männliche und weibliche Blüten und ist damit botanisch gesehen zweihäusig. Die grünlichen männlichen Blüten hängen wie Rispen in den Achseln der Hopfenblätter, während die gelblichen weiblichen Blüten stehen und einen ovalen Fruchtstand, ähnlich einem Zapfen, bilden (sog. Hopfendolden oder Hopfenzapfen). Solche Hopfenzapfen sind von überlappenden Deckblättern umgeben, die ein dachziegelartiges Muster bilden. In den Achseln der Deckblätter finden sich die weiblichen Blüten meist paarig angeordnet. Sowohl die Deckblätter als auch die Blüten sind mit körnigen, gelblichen Drüsen besetzt. Der Hopfen benötigt viel Feuchtigkeit und findet sich deshalb in freier Natur vor allem in der Nähe von Flüssen und in Auwäldern. Im Volksmund besitzt der Hopfen zahlreiche Namen und wird auch Bierhopfen, Hopfenkätzchen, Heidehopfen, Hoppen, Hopp, Hupfen oder Zaunhopfen genannt. Diese traditionelle Heilpflanze wird vor allem im Süden Deutschlands angebaut, wobei meist die Hopfenzapfen als Arzneimittel verwendet werden. Der Hopfen kann bei verschiedenen Beschwerden hilfreich sein, so zum Beispiel bei Nervosität und innerer Unruhe, Reizblase, oder Schlafstörungen. Lesen Sie in diesem Beitrag zum ThemaHopfen
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