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Stand: 21. August 2007Autor: Onmeda-Redaktion
Hopfenzapfen (Lupuli strobulus) nennt man die getrockneten Fruchtstände der weiblichen Hopfenpflanze. Die Drüsenschuppen der Deckblätter und Blüten des Hopfenzapfens enthalten ätherische Öle, die den bekannten würzigen Hopfengeruch verbreiten. Die Hopfenzapfen enthalten außerdem ein Harz, dessen Bestandteile die beiden Hopfenbittersäuren Humulon und Lupulon sind und das auch Hopfenbitter genannt wird. Die Hopfenbittersäuren sind instabil und wandeln sich bereits nach wenigen Monaten Lagerung zu flüchtigen Verbindungen um, von denen man annimmt, dass sie zu der beruhigenden und schlaffördernden Wirkung des Hopfens beitragen. Nach sechs Monaten Lagerung beträgt der Gehalt an Hopfenbittersäuren nur noch 30 Prozent. Das Hopfenbitter wirkt appetitanregend und verdauungsfördernd und wirkt sich zudem hemmend auf das Wachstum von Bakterien aus. Hopfen fördert außerdem die Sekretion von Speichel- und Magensaft. In den Zapfenblättern der Hopfenzapfen kommen ferner Flavonoide und Gerbstoffe vor.
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