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Diskussion und Erfahrungsaustausch im Forum Arzneimittel & Arzneitherapie
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Stand: 5. Januar 2010Autor: Onmeda-Redaktion
In Europa wird Ginkgo hauptsächlich als Extrakt und meist in Tablettenform eingenommen. Den Extrakt aus Ginkgoblättern setzen einige Mediziner unter anderem im Rahmen eines therapeutischen Gesamtkonzepts bei hirnorganisch bedingten Leistungsstörungen ein. Solche Leistungsstörungen können zum Beispiel Konzentrationsstörungen, Gedächtnislücken und depressive Verstimmungen sein. Der Extrakt findet ebenfalls bei Tinnitus, sowie während einer physikalisch-therapeutischen Behandlung von arteriellen Verschlusskrankheiten Anwendung. Verschiedene Studien belegen mittlerweile allerdings, dass der Ginkgo-Extrakt bei Tinnitus und auch bei geistigen Leistungsschwächen keinerlei Wirkung hat beziehungsweise genauso gut oder schlecht wirkt wie ein Scheinmedikament (Placebo).
Die traditionelle chinesische Medizin wendet Ginkgoblätter bei Bluthochdruck, bei sogenannter Herzenge (Angina pectoris), als Wundpflaster oder Asthma-Tee an. Die Naturheilkunde kennt Ginkgo-Tinkturen dagegen unter anderem als Heilmittel bei linksseitiger Mandelentzündung oder linksseitigem Kopfschmerz.
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