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Stand: 16. März 2007Autor: Onmeda-Redaktion
Fenchel ist häufig in Mitteln gegen Husten sowie in Magen- und Darmmitteln enthalten. Auch gibt es viele Husten- und Halsbonbons mit Fenchel. Da sich die wirksamen ätherischen Öle in Teemischungen oder Filterbeuteln schnell verflüchtigen, sollten entweder die Früchte erst kurz vor der Zubereitung zerstoßen oder auf lösliche Instanttees zurückgegriffen werden, denen das Öl in Mikrokapseln zugesetzt wurde.
Teezubereitung: 1–2 Teelöffel (2–5 g) der zerquetschten oder angestoßenen Fenchelfrüchte werden mit einer Tasse kochendem Wasser übergossen und 10–15 min ziehen gelassen. Mehrmals täglich sollte eine warme Tasse zwischen den Mahlzeiten getrunken werden. Bei Säuglingen oder Kleinkindern kann der Tee auch zum Verdünnen von Milch oder Brei gegeben werden.
Bei der Verwendung von Fenchelöl sollten zwei bis fünf Tropfen nach jeder Mahlzeit eingenommen werden, wobei die Einnahme nicht länger als zwei Wochen andauern sollte. Bei Fenchelhonig oder -sirup liegt die empfohlene Tageshöchstdosis bei 10–20 g.
Fenchel sollte kühl und lichtgeschützt aufbewahrt werden.
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