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Stand: 3. April 2007Autor: Onmeda-Redaktion
Bärentraubenblätter enthalten die Substanz Arbutin, bei der es sich chemisch gesehen um einen Hydrochinon-Abkömmling handelt. Arbutin, beziehungsweise das aus der Substanz freigesetzte Hydrochinon, wirkt desinfizierend und im Harn antibakteriell. Hierfür muss der Harn jedoch einen alkalischen pH-Wert haben. Dies kann erreicht werden, indem reichlich pflanzliche Nahrung oder Natriumbikarbonat eingenommen wird. Natriumbikarbonat wird auch als Natriumhydrogencarbonat oder Natron bezeichnet.
Die in den Bärentraubenblättern enthaltenden Gerbstoffe wirken ebenfalls antibakteriell und bewirken zusätzlich eine Stabilisierung des Arbutins. Neben der Harn desinfizierenden Wirkung wird Bärentraubenblättern auch eine harntreibende Wirkung zugeschrieben, die aber nicht eindeutig nachgewiesen ist. Für die harntreibende Wirkung könnten die in den Blättern enthaltenen Flavonoide verantwortlich sein.
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