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Das Skelett

Wirbelsäule

Stand: 25. Mai 2010Autor: Onmeda-Redaktion

Wirbelsäule, frontal
Wirbelsäule von vorne

Die Wirbelsäule (Columna vertebralis) ist Teil des Skeletts, genauer des tragenden Teils: Denn die Wirbelsäule trägt Kopf, Hals und Rumpf sowie die Arme. Das Wirbelsäulen-Skelett besteht aus einzelnen Wirbeln. Betrachtet man die Wirbelsäule von der Seite, so erkennt man, dass sie leicht doppelt S-förmig gekrümmt ist. Die Wirbelsäule unterteilt sich in fünf Abschnitte:

  • Halswirbelsäule (HWS): Die Halswirbelsäule umfasst 7 Halswirbel (Vertebrae cervicales). Zu ihnen zählen auch die am unteren Ende des Schädels ansetzenden Halswirbel Atlas und Axis. Sie ermöglichen die freie Drehung des Kopfes zur Seite sowie nach oben und unten (Nickbewegung).
  • Brustwirbelsäule (BWS): Sie besteht aus insgesamt 12 Brustwirbeln (Vertebrae thoracicae).
  • Lendenwirbelsäule (LWS): Sie bestehet aus 5 Lendenwirbeln (Vertebrae lumbales)
  • Kreuzbein: Im Gegensatz zu Hals-, Brust- und Lendenwirbeln besteht das Kreuzbein aus insgesamt 5 Kreuzwirbeln, die zwischen dem 20. und 25. Lebensjahr miteinander verschmelzen.
  • Steißbein: Das Steißbein schließt die Wirbelsäule am unteren Ende ab. Sie besteht aus 3 bis 6 Wirbeln, die miteinander verschmolzen sind. Bei den meisten Menschen besteht die Wirbelsäule aus 4 miteinander verschmolzenen Wirbeln.

Zu den häufigsten Fehlstellungen der Wirbelsäule zählt die Skoliose, bei der sich die einzelnen Wirbelkörper des Wirbelsäulen-Skeletts gegeneinander verdrehen. Es kommt zu einer Verbiegung der Wirbelsäule. Von der Skoliose sind neben den Wirbeln der Brustwirbelsäule insbesondere die Wirbel der Lendenwirbelsäule betroffen. Allerdings handelt es sich bei der Skoliose um keine verschleißbedingte Erkrankung der Wirbelsäule. Denn die Skoliose tritt vor allem im Kleinkind-, Kindes- und Jugendalter auf und wird durch bestimmte Fehlstellungen der Wirbel verursacht.

Desweiteren können im Bereich der Wirbelsäule Erkrankungen wie zum Beispiel Morbus Scheuermann und Morbus Bechterew auftreten. Beim Morbus Bechterew handelt es sich um rheumatisch-entzündliche Erkrankung, die im Bereich der Wirbelsäule zu Entzündungen in den Gelenken der Wirbelkörper führt, wodurch diese sich versteifen können. Morbus Scheuermann ist durch eine Wachstumsstörung der Wirbel bedingt und zeichnet sich typischerweise durch einen Rundrücken im Brustwirbelbereich aus.

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