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Stand: 25. Mai 2010Autor: Onmeda-Redaktion
Das Skelett des Schädels schützt das Gehirn vor Kopfverletzungen, die in den unterschiedlichsten Situationen auftreten können, wie zum Beispiel beim Sport, im Haushalt, bei Arbeits- oder Autounfällen. Allerdings nur bis zu einem gewissen Grad: Ist die Gewalteinwirkung zu groß, dann kann es zu schweren Kopfverletzungen kommen, bei denen möglicherweise auch das Gehirn verletzt wird. Je nach Schwere der Verletzung unterscheidet man zwischen einer Gehirnerschütterung (Commotio cerebri), einer Gehirnprellung (Contusio cerebri) oder einer Gehirnquetschung (Compressio cerebri). Außerdem kann es in verschiedenen Schädelbereichen zu Brüchen (Kopffrakturen) kommen. Besonders betroffen sind im Bereich des Schädel-Skeletts das Nasenbein, das Schädeldach, die Schädelbasis und der Gesichtsschädel.
Zu den häufigsten Kopfverletzungen zählt der Nasenbeinbruch (Nasenbeinfraktur), der in der Regel durch einen Sturz oder einen Schlag auf das Nasenbein verursacht wird. Zu den deutlich seltener auftretenden Kopfverletzungen zählt der sogenannte Gesichtsschädelbruch, der durch massive Gewalteinwirkung auf das Gesicht entsteht, zum Beispiel infolge eines Autounfalls. Ein Gesichtsschädelbruch ist meist schon mit bloßem Auge zu erkennen: Das Gesicht ist geschwollen und die Gesichtszüge sind oft asymmetrisch gegeneinander verschoben. Im Gegensatz dazu ist ein Schädelbasisbruch (Schädelbasisfraktur) äußerlich nur sehr schwer zu erkennen. Zum Schädelbasisbruch kommt es ebenfalls durch starke Gewalteinwirkung zum Beispiel infolge eines Unfalls.
Ein Bruch im Bereich der Knochen des Schädeldachs wird als Schädelbruch (Kalottenfraktur) bezeichnet. In schweren Fällen kann sogar ein Schädelknochen aus der Haut austreten.
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