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Stand: 25. Mai 2010Autor: Onmeda-Redaktion
Innerhalb des Schädel-Skeletts zählen die Gehörknöchelchen zum Gesichtsschädel. Sie liegen in der Paukenhöhle, einem Hohlraum im Mittelohr.
Zu den Gehörknöchelchen zählen Hammer (Malleus), Amboss (Incus) und Steigbügel (Stapes). Alle drei Gehörknöchelchen sind über Gelenke miteinander verbunden. Sie leiten den Schall, der auf das Außenohr trifft, zum Innenohr weiter. Der Schall wird dabei um ein Vielfaches verstärkt. Die Gehörknöchelchen sind die kleinsten Knochen im menschlichen Körper. Im Mittelohr von den übrigen Teilen des Schädel-Skeletts umgeben, sind die Gehörknöchelchen weitgehend vor Verletzungen durch Gewalteinwirkungen geschützt. Allerdings kann es durch entzündungsähnliche Prozesse zu Schädigungen in den Gehörknöchelchen kommen, die man als Otosklerose bezeichnet. In der Folge wird der Steigbügel zunehmend steif und unbeweglich und verliert dadurch seine Fähigkeit, den Schall vom Amboss auf das Innenohr zu übertragen und zu verstärken. Die Otosklerose äußert sich durch Symptome wie schubweise auftretende Schwerhörigkeit. Die Gehörknöchelchen haben in diesem Zusammenhang also eine zentrale Bedeutung für die Funktion eines Sinnesorgans, des Ohrs.
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