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Stand: 25. Mai 2010Autor: Onmeda-Redaktion
Die Wirbel sind untereinander durch Bandscheiben (Zwischenwirbelscheiben, Disci intervertebrales) sowie verschiedene Bänder miteinander verbunden. Bandscheiben bestehen aus einem äußeren Ring aus Bindegewebe und Knorpel und einem inneren Gallertkern (Nucleus pulposus). Sie dienen als elastischer Puffer zwischen den Wirbeln. Zusätzlich stehen die einzelnen Wirbel des Wirbelsäulen-Skeletts über Gelenke und Bänder miteinander in Verbindung. Die Größe der einzelnen Wirbel nimmt zur Lendenwirbelsäule hin zu. Der Grund: Die Wirbelbelastung durch das eigene Körpergewicht ist in diesem Bereich höher. Hier treten Rückenschmerzen und Verschleißerscheinungen auch häufiger auf als zum Beispiel im Bereich der Halswirbelsäule.
Auch der Bandscheibenvorfall, der eine Konsequenz von verschleißbedingten Veränderungen von Wirbeln und Bandscheiben im Wirbelsäulen-Skelett ist, ereignet sich in der Mehrzahl der Fälle im Bereich der Lendenwirbelsäule. Die Halswirbelsäule ist deutlich seltener von einem Bandscheibenvorfall betroffen. Entgegen der landläufigen Meinung handelt es sich bei einem Hexenschuss nicht um den Vorboten oder die Auswirkungen eines Bandscheibenvorfalls, sondern vielmehr um Blockierungen der Wirbelgelenke oder akute Muskelzerrungen.
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