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Stand: 12. April 2007Autor: Onmeda-Redaktion
Die Schweißdrüsen (glandulae sudoriferae) sind Anhangsgebilde der Haut, welche insbesondere auf der Stirn, den Handtellern und Fußsohlen vorkommen. Insgesamt enthält die Haut etwa zwei Millionen Schweißdrüsen, welche in unterschiedlicher Dichte über den Körper verteilt sind.
Das Sekret der Schweißdrüsen ist dünnflüssig und sauer (ph 4,5). Es enthält wenig Eiweiß (Protein) und hat einen geringen osmotischen Druck (hypoton). Wichtige Bestandteile des Schweißes sind Wasser, Natriumchlorid, Harnstoff, Ammoniak und Harnsäure.
Mikroskopisch unterscheidet man zwischen ekkrinen und apokrinen Schweißdrüsen. Beide sind unverzweigte röhrenförmige (tubuläre) Einzeldrüsen, wobei die ekkrinen Schweißdrüsen überall an der Hautoberfläche - mit Ausnahme der Lippen und der Eichel - vorkommen.
Die apokrinen Schweißdrüsen werden auch Duftdrüsen genannt; sie treten nur in bestimmten Hautgebieten auf (Achselhöhle, Brustwarze, Genital- und Perianalgegend). Ihre Drüsenkörper haben einen Durchmesser von drei bis fünf Millimeter. Die apokrinen Schweißdrüsen liegen im Unterhautfettgewebe (Subkutis) und stehen in enger Beziehung zu den Haarfollikeln, in deren Ausführungsgänge sie münden.
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