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Stand: 12. April 2007Autor: Onmeda-Redaktion
Der durch die Schweißdrüsen produzierte Schweiß trägt an der Hautoberfläche zur Ausbildung eines Säureschutzmantels bei, indem er durch seine chemische Zusammensetzung entscheidend zur Abwehrfunktion der Haut gegen Krankheitserreger mitwirkt.
Darüber hinaus spielt der Schweiß auch eine wichtige Rolle für die Thermoregulation des Körpers: Durch Verdunstung an der Hautoberfläche werden die in der Haut gelegenen kleinsten Blutgefäße (Kapillaren) abgekühlt, sodass die Temperatur des gesamten Organismus reguliert wird. Bei starker Hitze beginnt die Schweißsekretion im Gesicht (Stirn, Oberlippe), breitet sich dann über den Körper aus, um schließlich auch Handteller und Fußsohle zu ergreifen. Bei nervöser Erregung (Stress) beginnt dagegen die Schweißsekretion an Handtellern und Fußsohlen. Grenzwerte der Schweißsekretion sind 1 Liter pro Stunde oder 18 Liter pro Tag.
Die Schweißdrüsen werden durch das vegetative Nervensystem reguliert, wobei die Versorgung durch so genannte cholinerge symphatische Nerven erfolgt.
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