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Stand: 1. September 2009Autor: Onmeda-Redaktion
Zwischen den Wirbelbögen befindet sich eine seitliche Öffnung, das sogenannte Zwischenwirbelloch (Foramen intervertebrale). Durch diese Öffnung treten die Nerven des Rückenmarks (Spinalnerven) aus der Wirbelsäule aus und teilen sich in vier Äste (lat. rami, Einzahl ramus) auf:
Im Spinalkanal verläuft das Rückenmark bis auf die Höhe des ersten Lendenwirbels. Darunter befinden sich die Wurzeln der unteren Spinalnerven (sog. Cauda equina) sowie das Lendengeflecht (Plexus lumbalis) und das Kreuzbeingeflecht (Plexus sacralis). Das Rückenmark wird von der harten Hirnhaut (Dura mater) umschlossen. Innen liegt ihr die Spinngewebshaut (Arachnoidea) eng an. Der Spaltraum zwischen Spinngewebshaut und weicher Hirnhaut (Pia mater), die ihrerseits dem Rückenmark eng anliegt, ist mit Hirn-Rückenmark-Flüssigkeit (Liquor) gefüllt. Ein weiterer Spaltraum, der sogenannte Epiduralraum, befindet sich zwischen der Knochenhaut der Wirbelkörper (Periost) und der harten Hirnhaut. Er enthält Fett und das Venengeflecht der Wirbelsäule (Plexus venosus vertebralis). Der Epiduralraum dient als Polster und Verschieberaum bei Bewegungen der Wirbelsäule.
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