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Stand: 1. September 2009Autor: Onmeda-Redaktion
Die Bänder (fachsprachlich: Ligamenta) halten die einzelnen Wirbel zusammen und sorgen dafür, dass die Wirbelsäule stabil bleibt. Zugleich gewährleisten sie auch eine gewisse Beweglichkeit. Je ein vorderes und hinteres Längsband verläuft über die ganze Länge der Wirbelsäule. Das vordere Längsband ist mit den Wirbelkörpern verwachsen und verspannt diese untereinander. Das hintere Längsband dagegen ist mit den Bandscheiben verwachsen und überspringt die Wirbelkörper. Da die Spannung dieser Bänder von der Höhe der Bandscheiben abhängt, bewirkt eine Höhenabnahme eines Zwischenwirbelraums eine Entspannung besonders des hinteren Längsbandes. Dadurch werden rasch weitere Segmente destabilisiert.
Die Wirbelbögen sind durch die Bänder mit dem Namen Ligamenta flava miteinander verbunden. Zusammen mit der Rückenmuskulatur verhindern sie ein "Vornüberkippen" der Wirbelsäule. Das Band Ligamentum interspinale zwischen den Dornfortsätzen stabilisiert die Beugungsbewegung.
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