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Das Ohr (Auris)

Autor: Onmeda-Redaktion

Das Ohr (Auris) besteht aus dem äußeren Ohr, dem Mittelohr und dem Innenohr. Es beherbergt zwei wichtige Sinnesorgane des Menschen: das Hörorgan und das Gleichgewichtsorgan.

Anatomische Ansicht des menschlichen Ohres
Aufbau des Ohrs
(Klicken Sie zum Vergrößern auf das Bild.)

Äußeres Ohr und Mittelohr bezeichnet man auch als Schallleitungsapparat, da diese die Schallwellen aus der Luft aufnehmen und an das Innenohr weiterleiten.

Das Innenohr hingegen erfüllt zwei Funktionen und lässt sich entsprechend in zwei funktionale Abschnitte unterteilen:

  • Hörschnecke (Cochlea): Die Hörschnecke enthält das eigentliche Hörorgan. Sie dient als Schallaufnahmeapparat (auch: Schallempfindungsapparat), mit dessen Hilfe das Gehirn die ankommenden Schallwellen verarbeiten kann.
  • Gleichgewichtsorgan (Vestibularapparat): Das im Innenohr gelegene Gleichgewichtsorgan kann Lage und Bewegung des Kopfs registrieren und so Veränderungen der Position feststellen.

Hör- und Gleichgewichtsorgan zusammen nennen Mediziner auch Organum vestibulocochleare.

Das menschliche Ohr kann Schallwellen in einem Frequenzbereich von 16 bis 16.000 Hertz wahrnehmen. Schallwellen, deren Frequenzen darüber (Ultraschall) oder darunter (Infraschall) liegen, liegen für den Menschen dagegen außerhalb des "hörbaren" Spektrums. Am empfindlichsten ist das Hörorgan für Frequenzen zwischen 1.000 und 4.000 Hertz – das entspricht in etwa dem Frequenzbereich, der für die menschliche Sprache besonders wichtig ist.

Im Gehörgang des Ohrs bilden Drüsen ständig Ohrenschmalz. Das fettige Sekret hat verschiedene schützende Funktionen: So sorgt das Ohrenschmalz zum Beispiel dafür, dass die empfindliche Haut des Gehörgangs nicht austrocknet. Zudem umhüllt es kleinere Staub- und Schmutzpartikel, die ins Ohr gelangt sind, und transportiert diese in Richtung Ohrmuschel. Ohrenschmalz im Bereich der Ohrmuschel kann ohne Bedenken entfernt werden. Die Gehörgänge täglich zu säubern ist jedoch im Grunde unnötig.

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