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Forenexperte: Prof. Dr. Markus Suckfüll
Forum HNO
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Stand: 17. Januar 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Der äußere Gehörgang ist von zahlreichen Härchen bedeckt und seine Haut enthält Drüsen, deren Sekrete zusammen mit abgestorbenen Hautzellen das fettige und gelb-bräunliche Ohrenschmalz (Cerumen) bilden. Das Ohrenschmalz schützt die Haut des äußeren Gehörgangs vor dem Austrocknen, aber auch vor eindringendem Wasser. Zudem dient es der Selbstreinigung des Ohrs: Kleinere Staub- oder Schmutzpartikel, die ins Ohr gelangt sind, werden vom Ohrenschmalz umhüllt und mithilfe der Haare in Richtung Ohrmuschel transportiert. Das Ohrenschmalz enthält außerdem Bitterstoffe, die bis zu einem gewissen Maß verhindern, dass Insekten oder Bakterien in den Gehörgang eindringen. Ohrenschmalz ist also kein "Schmutz", der ständig entfernt werden müsste, sondern ein Schutz für den äußeren Gehörgang.
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