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Der MagenAufbauStand: 15. April 2011Autor: Onmeda-Redaktion Der Magen ist ein gekrümmter muskulöser Schlauch zwischen Speiseröhre (Ösophagus) und Zwölffingerdarm (Duodenum), der sich im linken Oberbauch unterhalb des Zwerchfells befindet. Die nach außen gewölbte Seite des Magens wird große Magenkrümmung (große Kurvatur) genannt und ist nach links unten gerichtet. Die nach innen gewölbte, gegenüberliegende Seite des Magens ist hingegen nach oben rechts gerichtet und heißt kleine Magenkrümmung (kleine Kurvatur). Der Mageneingang wird von dem etwa ein bis zwei Zentimeter breiten oberen Magenmund (Kardia) gebildet. Oberhalb des Mageneingangs wölbt sich blindsackartig der Magengrund (auch Magengewölbe oder Fundus genannt). Bei aufgerichtetem Körper enthält der Magengrund meist eine große Luftblase, die sich im Röntgenbild als "Magenblase" darstellt. Sie entsteht durch verschluckte Luft. Wenn die Nahrung den Mageneingang passiert hat, tritt sie in den Magenkörper (Korpus) ein. Dieser bildet den Hauptteil des Magens und erstreckt sich bis zum sogenannten Pförtnerabschnitt, welcher den Übergang zum Zwölffingerdarm bildet. Man unterteilt den Pförtnerabschnitt in
Im Magenkörper befördern wellenartige Muskelkontraktionen (Magenperistaltik) die Nahrung hin und her und schließlich Richtung Magenpförtner. Die kräftigen Bewegungen der Muskelwand des Magens helfen dabei, die Nahrung zu zerkleinern. Darüber hinaus wird der Mageninhalt ständig mit dem stark sauren Magensaft durchmischt. Durch die Verdauungsenzyme und die Säure des Magensafts entsteht aus der Nahrung eine halbverdaute Flüssigkeit, der sogenannte Speisebrei (Chymus). Der Speisebrei wird durch den Magenpförtner schubweise in den Zwölffingerdarm befördert, sodass die bei einer Mahlzeit aufgenommene Nahrung für längere Zeit im Magen verbleibt. Lesen Sie in diesem Beitrag zum ThemaDer Magen
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