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Veröffentlicht von: Wiebke Raue
Insulin spielt in der Medizin eine wichtige Rolle. Typ-1-Diabetiker müssen Insulin in das Unterhautfettgewebe spritzen. Auch viele Typ-2-Diabetiker sind auf Insulin angewiesen, wenn andere Behandlungsmethoden wie Ernährungsumstellung oder Medikamente nicht ausreichen. Als Tablette eingenommen würde Insulin seine Wirkung verlieren, da die Magensäure die Substanz schädigen würde.
Bereits 1922 begann man damit, Insulin aus der Bauchspeicheldrüse von Rindern und Schweinen zu gewinnen, um dieses dann Diabetikern zuzuführen. Heutzutage wird Insulin von Rindern oder Schweinen kaum noch verwendet.
Seit 1982 steht Humaninsulin zur Verfügung. Dieses wird aus genetisch veränderten Bakterien und Hefezellen gewonnen. Darüber hinaus gibt es sogenannte Insulinanaloga: Dabei handelt es sich um künstlich veränderte Abwandlungen von Insulin, die genau wie das menschliche Hormon den Blutzucker senken.
Es gibt unterschiedliche Insuline: Kurzwirksames Insulin zeigt seine Wirkung schon nach einigen Minuten, während langwirksames Insulin (Verzögerungsinsulin) langsamer, aber auch auch länger wirkt. Kombinierte Präparate beinhalten beide Varianten (Mischinsulin).
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