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Autor: Onmeda-Redaktion
Insulin sorgt nicht nur dafür, dass Zucker (Glukose) rasch in Energie umgewandelt wird. Es trägt auch dazu bei, Energiereserven anzulegen.
Glukose aus der Nahrung, die nicht direkt verwertet wird, speichert der Körper als Energiereserven vor allem in der Leber, aber auch in Muskelzellen. Eine geringe Menge Insulin wird auch im nüchternen Zustand produziert (sog. Basalsekretion), damit die Zellen bei Bedarf immer von einem Glukosevorrat aus der Leber zehren können. Circa zwei Drittel der im Darm aufgenommenen Glukose werden zwischengespeichert, sodass den Körperzellen auch zwischen den Mahlzeiten Energie zur Verfügung steht und der Körper unabhängig von der Nahrungsaufnahme mit Glukose versorgt wird. Dies ist vor allem für das Gehirn wichtig, da es auf eine fortlaufende Glukosezufuhr angewiesen ist. Insulin fördert die Speicherung von Glukose, indem es bestimmte Eiweiße (Enzyme) anregt, die die Spaltung von Glukose (sog. Glykolyse) und die Bildung von Glukosespeichern, dem sogenannten Glykogen, begünstigen.
Lässt Insulin den Blutzuckerspiegel sinken, so sorgt sein Gegenspieler Glukagon dafür, den Blutzucker anzuheben, wenn dieser zu niedrig ist. Das Hormon Glukagon wird wie Insulin in den Inselzellen der Bauchspeicheldrüse gebildet.
| Überschüssige Glukose speichert der Körper als Energiereserve. |
Wenn das Speichervermögen für Glukose erschöpft ist, wird überschüssige Glukose in Fett umgewandelt und im Fettgewebe eingelagert. Das Fettgewebe stellt eine Art Endstation für überschüssige Energie dar. Nur wer nicht mehr Energie pro Tag zuführt, als er verbraucht, kann dauerhaft sein Gewicht halten oder gar abnehmen – ein Zuviel an Kalorien wandert ins Fettgewebe. Hinzu kommt, dass Insulin auch den Fettstoffwechsel direkt beeinflusst: Es hemmt den Abbau von Fett.
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