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Forenexpertin: Dr. Sabine Ellinger
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Stand: 5. August 2010Autor: Onmeda-Redaktion
Die Phytotherapie (auch: Pflanzenheilkunde) gehört zur Alternativmedizin. Sie behandelt Beschwerden mit Pflanzenwirkstoffen. Pflanzen und Pflanzenbestandteile können dazu beitragen, das Immunsystem zu stärken. Naturheilkundler unterscheiden dabei zwei Wirkklassen: Adaptogene und Immunstimulanzien.
Adaptogene sind Substanzen, die den Körper insgesamt widerstandsfähiger gegen Stress machen sollen, egal ob körperlicher, psychischer oder chemischer Art. Zwei Vertreter der Adaptogene sind zum Beispiel Extrakte aus der Ginsengwurzel (Ginseng radix) und der Taigawurzel (Eleutherococci senticosi radix).
Immunstimulanzien sind Mittel, die die Abwehrkräfte stimulieren. Pflanzliche Immunstimulanzien können etwa bei allgemeiner Abwehrschwäche (z.B. mangelnder Reife des Immunsystems bei Säuglingen oder Kleinkindern, Abwehrschwäche aufgrund hohen Lebensalters oder bei erhöhtem Stress) oder zur Vorbeugung bei erhöhter Infektanfälligkeit zum Einsatz kommen.
Insbesondere Extrakte aus verschiedenen Sonnenhutarten (Echinacea) sind beliebt, auch wenn die Wissenschaft sich nicht ganz einig ist, ob sie wirken. Studien zufolge scheinen Sonnenhut-Extrakte Erkältungen nicht verhindern zu können. Unter Umständen verlaufen diese mit Echinacea-Produkten jedoch milder und kürzer.
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