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Forenexpertin: Dr. Sabine Ellinger
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Stand: 5. August 2010Autor: Onmeda-Redaktion
Sogenannte freie Radikale können den Körper belasten. Freie Radikale sind aggressive Sauerstoffverbindungen, welche in größeren Mengen das in den Körperzellen liegende Erbgut (die DNA) schädigen können. Sie zählen daher zu den krebserregenden Substanzen.
In geringen Mengen benötigt der Körper freie Radikale, etwa um das Immunsystem zu aktivieren. Der Körper nimmt freie Radikale zum einen mit der Nahrung oder über die Atemluft auf, zum anderen produziert er sie selbst. Befinden sich jedoch zu viele freie Radikale im Körper, können beispielsweise Krebs, Herzinfarkt und grauer Star die Folgen sein.
Freie Radikale sind Abbauprodukte von Zigarettenrauch, Smog, Ozon, starker Sonnenstrahlung sowie von Stoffwechselvorgängen im Körper. Der Körper verfügt über verschiedene Abwehrmechanismen, sogenannte antioxidative Systeme, welche freie Radikale abfangen können, so zum Beispiel mithilfe von Vitamin C oder Vitamin E. Zudem bildet der Organismus antioxidative Enzyme, die die freien Radikale unschädlich machen. Zur Produktion dieser Enzyme benötigt der Körper Spurenelemente wie Zink, Selen, Eisen und Kupfer.

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