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Forenexpertin: Dr. Sabine Ellinger
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Stand: 5. August 2010Autor: Onmeda-Redaktion
Mit einer gesunden Ernährung können Sie Ihr Immunsystem maßgeblich stärken. Fehlen bestimmte Nährstoffe wie sekundäre Pflanzenstoffe, Vitamine und Spurenelemente dauerhaft in der Nahrung, kann das Immunsystem nicht mehr genug leisten – das Risiko, einen Infekt zu bekommen, steigt. In Zeiten, in denen der Körper außergewöhnlich starken Belastungen ausgesetzt ist, benötigt er mehr solcher Nährstoffe.
Besonders wichtig für die Immunabwehr sind zum Beispiel diese Nährstoffe:
Vitamin C, Vitamin E, Vitamin A und sekundäre Pflanzenstoffe helfen dabei, freie Radikale abzuwehren. Darüber hinaus tragen vor allem die Vitamine C und E zur Aktivierung des Immunsystems bei und können in ausreichender Menge die Infektanfälligkeit des Körpers senken. Da sich die Vitamine untereinander in ihrer Funktion ergänzen, sollte man auf eine ausgewogene Aufnahme achten und eine einseitige Ernährung vermeiden.
Wichtig für das Immunsystem sind zum Beispiel:
Im Darm wird der Körper täglich nach der Nahrungsaufnahme mit zahlreichen Krankheitserregern und Fremdsubstanzen konfrontiert und muss für eine rasche Abwehr sorgen. Aus diesem Grund ist ein Teil des Immunsystems eng mit dem Darm verflochten. In der Darmwand finden sich zahlreiche Lymphknoten, sodass auf Erreger schnell und gezielt reagiert werden kann.
Wichtig für die Abwehr von Krankheitserregern ist außerdem die Darmflora. Darunter versteht man verschiedene harmlosen Bakterien (z.B. Milchsäurebakterien), die vor allem den Dickdarm besiedeln. Sie verhindern, dass sich krankmachende Keime übermäßig vermehren und ausbreiten. Ist die normale Darmflora gestört, etwa nach der Einnahme von Antibiotika, kann es in der Folge zu Durchfallerkrankungen kommen.
Vor allem Ballaststoffe, die in Nahrungsmitteln wie Getreide, Hülsenfrüchten, Obst und Gemüse enthalten sind, unterstützen eine gesunde Darmflora. Joghurt, verschiedene Milchprodukte wie Buttermilch und Dickmilch, Sauerkraut und milchsauer eingelegte Gemüsesorten, aber auch Probiotika können das gesunde Wachstum der Milchsäurebakterien fördern.
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