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Anatomie GehirnGroßhirnStand: 29. August 2007Autor: Onmeda-Redaktion Das Großhirn (Telencephalon) stellt den größten und höchstentwickeltsten Teil des Gehirns dar. Seine zwei bis vier Millimeter dicke Rinde (Kortex) ist stark aufgefaltet, sodass die Oberfläche um ein Vielfaches vergrößert wird. Die Großhirnrinde besteht aus den Zellkörpern von 19 bis 23 Milliarden Nervenzellen, die aufgrund ihrer grauen Farbe auch graue Substanz (Substantia grisea) genannt werden. Der Kortex lässt sich aufgrund seiner Funktionen in verschiedene Rindenfelder einteilen:
Die Nervenzellfortsätze ziehen aus der Rinde in das Innere des Großhirns. Sie sind von einer so genannten Myelinscheide umgeben, die weiß erscheint und dem Inneren des Großhirns den Namen weiße Substanz (Substantia alba) verleiht. Das Großhirn ist in zwei weitgehend symmetrische Hälften (Hemisphären) unterteilt, die durch den so genannten Balken (Corpus callosum) miteinander in Verbindung stehen. Die meisten Funktionszentren kommen symmetrisch in jeder Hemisphäre vor, einige Zentren jedoch bestehen nur einmal, wie etwa das Sprachzentrum, sind jedoch individuell in der linken oder rechten Hirnhälfte lokalisiert. Jede Hemisphäre kann wiederum eingeteilt werden in:
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