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Anatomie Auge

Mittlere Augenhaut

Stand: 8. Juni 2007Autor: Onmeda-Redaktion

Zur mittleren Hautschicht (Uvea) des Augapfels zählen die Aderhaut, die Regenbogenhaut (Iris) und der Strahlenkörper (Ziliarkörper).

Aderhaut (Choroidea)

Die Aderhaut besteht vorwiegend aus Gefäßen und stellt das am stärksten durchblutete Gewebe des Körpers dar. Die Aderhaut sorgt für die Ernährung der äußeren Netzhaut. Durch ihre Pigmentierung verhindert sie störendes Streulicht.

Regenbogenhaut (Iris)

Die wichtigste Aufgabe der Iris ist die Regulierung des Lichteinfalls im Sinne einer Blende. Die Iris hat eine zentrale, runde, bewegliche Öffnung: die Pupille. Durch zwei Muskeln kann sich die Pupille verengen oder erweitern. Der Pigmentgehalt der Iris bestimmt ihre Farbe: Blaue Augen sind wenig pigmentiert, braune Augen sind stark pigmentiert.

Strahlenkörper (Ziliarkörper)

Der Strahlenkörpermuskel ermöglicht einerseits die Formveränderung der Linse, andererseits kann er den Kammerwasserabfluss über den so genannten Schlemmschen Kanal beeinflussen. Die äußere Schicht des Strahlenkörpers produziert das Kammerwasser und gibt es ins Auge ab. Die Produktionsrate beträgt etwa 2µl/min, so dass es etwa eine Stunde dauert, bis das gesamte Volumen von Vorder- und Hinterkammer (125µl) einmal ersetzt wird.

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