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Nach dem Krebs

Veröffentlicht von: Dr. rer. nat. Geraldine Nagel (30. September 2010)

Onkologische Rehabilitation (Nachkuren, Festigungskuren)

Nach- oder Festigungskuren sollen das persönliche Allgemeinbefinden bessern und Psyche und Körper des Betroffenen stärken. Eine Wiedereingliederung in den Alltag und das Berufsleben soll so erleichtert werden

Nach- oder Festigungskuren im Rahmen einer onkologischen Rehabilitation können ebenfalls nach der Erstbehandlung ambulant oder stationär durchgeführt werden. Ob solch eine Kur sinnvoll für Sie ist, können Sie mit Ihrem Hausarzt oder betreuenden Arzt besprechen. Eine onkologische Reha muss selbst beim zuständigen Kostenträger beantragt werden, also bei der Rentenversicherung, bei der Krankenkasse oder beim Sozialamt.

Im Unterschied zur Anschlussheilbehandlung muss eine onkologische Rehabilitation nicht direkt im Anschluss an den Krankenhausaufenthalt erfolgen, sie sollte jedoch innerhalb des ersten Jahrs nach der Erstbehandlung durchgeführt und natürlich auch beantragt werden. In Einzelfällen ist dies auch innerhalb der ersten beiden Jahre nach der Erstbehandlung möglich. Meist erfolgt die onkologische Rehabilitation über einen Zeitraum von drei Wochen.

Insbesondere Personen, die eine Krebserkrankung überstanden haben, stehen spezielle Therapiemaßnahmen zur Verfügung, die eventuelle körperliche Beeinträchtigungen durch die Krebsbehandlung beheben können. Musste etwa im Rahmen der Behandlung von Brustkrebs eine Brust operiert werden, kann die Bewegung des Arms beeinträchtigt sein. Die Beweglichkeit kann mithilfe solch einer onkologischen Rehabilitation verbessert werden.

Eine Nach- oder Festigungskur kann nach vier Jahren erneut beantragt und ambulant oder stationär durchgeführt werden oder – falls es zu einem Rückfall kommen sollte – auch früher.






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