Krebs – Umgang mit der Krankheit

Veröffentlicht von: Wiebke Raue (07. Mai 2010)

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Warum gerade ich? Diese Frage stellt sich vermutlich jeder, der mit der Diagnose Krebs konfrontiert wird.

Für weitere verzweifelte Gedanken und Ängste bleibt kurz nach der Diagnose allerdings zunächst oft nicht viel Zeit – meist muss schnell gehandelt werden: Operation, Chemotherapie, Strahlentherapie – Krankenhausaufenthalte und Arztbesuche werden zum Alltag. Viele Menschen, die an Krebs erkrankt sind, reißt ihre Erkrankung aus dem bisherigen Leben. Nichts ist mehr so, wie es war; das Einzige, was zählt ist die Sorge um die Gesundheit und ums Überleben.

Jeder Mensch geht mit Krebs anders um: Der eine hadert mit seinem Schicksal, der andere blickt nach vorn. Phasen von Verzweiflung und Optimismus lösen sich während des Prozesses der Krankheitsbewältigung ab. Eine gute medizinische Versorgung ist wichtig für die Genesung.

Genauso von Bedeutung ist aber auch die psychische Komponente: Hierzu gehören Partner, Angehörige und Freunde, die dem an Krebs Erkrankten beistehen, vertrauensvolle und einfühlsame Ärzte und Pfleger, verständnisvolle Arbeitgeber und eine Umgebung außerhalb der Klinik, in der man sich wohl fühlt. All diese Dinge können erheblich zur Genesung von der Krebserkrankung beitragen. Und nicht zuletzt ist es auch eine Frage der persönlichen Einstellung, wie man mit dem Krebs umgeht.