Vorratsschädlinge: Lebensmittelmotten

Veröffentlicht von: Astrid Clasen (12. Januar 2014)

Bestimmte Motten in der Küche können lästige Vorratsschädlinge sein: die Lebensmittelmotten. Auf den Vorderflügeln haben Lebensmittelmotten gezackte Querstreifen in blau, braun oder kupferrot auf grauem Grund. Die hinteren Flügel sind gleichmäßig grau. Die Flügelspannweite beträgt maximal 25 Millimeter. Die weißlichen Raupen sind etwa 15 Millimeter lang. In einem Jahr können sich zwei bis vier Generationen von Lebensmittelmotten entwickeln.

Lebensmittelmotten gehören wie alle Motten zur Insektenordnung der Schmetterlinge. Die Larven dieser Vorratsschädlinge leben aber in Mehl, Getreide, Nüssen, Hülsenfrüchten, Dörrobst und Schokolade. Das Weibchen der Mehlmotte beispielsweise legt bis zu 200 Eier – genug, um von Mehlmotten befallene Vorräte vollständig ungenießbar zu machen.

Erkennungszeichen bei Befall

Vorratsschädlinge wie die Lebensmittelmotten können beträchtliche Schäden an Nahrungsvorräten anrichten. Daher ist es wichtig, auf Erkennungszeichen zu achten, um bei Befall schnell reagieren zu können. So können Verklumpungen in Lebensmitteln wie Mehl oder Müsli auf Lebensmittelmotten hinweisen: Hierfür sind die Larven der Lebensmittelmotten (die Raupen) verantwortlich, die in Gespinsten leben. Diese Gespinste zeigen sich durch verklumpte Teile mit pelzigem Aussehen.

Lebensmittelkäfer

Lebensmittelmotten sind nicht die einzigen Vorratsschädlinge, die Getreide befallen: Auch manche Lebensmittelkäfer – wie Mehlkäfer, Brotkäfer und Kornkäfer – können Getreide befallen. Spezielle Käferarten bevorzugen aber auch Fleischwaren, Käse, Gewürze, Kräuter, Tee und Kaffeebohnen oder Tabak .