Hygieneschäd­linge, Gesundheits­schädlinge: Läuse

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (07. Januar 2014)

Ebenfalls von vielen Menschen gefürchtete Hygieneschädlinge oder Gesundheitsschädlinge sind Läuse: Kleider- oder Kopfläuse verbreiten sich bei Körperkontakt oder durch die gemeinsame Benutzung von Handtüchern oder Bürsten sehr schnell, sodass es gerade in Kindergärten und Schulen immer wieder zum Lausbefall kommt.

Maßnahmen bei Befall

Wenn Sie bei sich oder Ihren Kindern einen Lausbefall feststellen, können Sie diese Hygieneschädlinge oder Gesundheitsschädlinge nur durch konsequentes Handeln wirksam bekämpfen. Die notwendigen Maßnahmen bei Befall lauten:

  • Wenn Ihr Kind eine Gemeinschaftseinrichtung (wie Kindergarten, Schule, Heim, Ferienlager o.Ä.) besucht, benachrichtigen Sie diese Einrichtung über einen beobachteten Kopflausbefall (auch wenn gegen die Läuse schon eine Behandlung erfolgte). Die Gemeinschaftseinrichtung ist wiederum dazu verpflichtet, das Gesundheitsamt über einen (mitgeteilten oder selbst festgestellten) Kopflausbefall zu informieren.
  • Desinfizieren Sie Kleidung, Wäsche und Bettzeug – waschen Sie alles bei mindestens 60 Grad. Läuse in nicht waschbaren Materialien können Sie bekämpfen, indem Sie die Materialien einige Stunden tiefgefrieren oder für mehr als sieben Tage luftdicht verpacken: So sterben die Läuse durch den Nahrungsentzug.
  • Gegen einen Kopflausbefall ist eine Behandlung durch spezielle Shampoos und Tinkturen aus der Apotheke wirksam. Kontaktpersonen sollten sich mitbehandeln lassen. Nach drei bis sieben Tagen ist es erforderlich, die Behandlung zu wiederholen, um alle Eier (Nissen) erfolgreich zu bekämpfen. Eine weitere Behandlung nach zehn Tagen ist ratsam. Die Eier können Sie zusätzlich mit einem speziellen Kamm und einer Lösung aus Essig und Wasser (im Verhältnis 1:1) entfernen.