Flöhe: Flohbisse

Veröffentlicht von: Dr. rer. nat. Geraldine Nagel (12. August 2015)

Symptome

Flohbisse jucken sehr stark und es bilden sich rötliche Papeln beziehungsweise Schwellungen. Der eigentliche Flohstich oder Flohbiss ist in der Mitte teilweise als roter Punkt erkennbar. Meist treten die Flohbisse im Dreierpack auf, da die Flöhe oft erst "Probebisse" machen, ehe sie sich für eine Stichstelle entscheiden. Die Flohbisse liegen daher häufig wie aufgeschnürt auf einer Reihe. Vor allem Füße und Beine sind beliebte Floh-Ziele, aber auch Hüfte, Achselhöhlen, Knie- und Ellbogenbeugen werden gern gestochen. Die durch die Flohbisse auftretenden Beschwerden können ein bis zwei Wochen andauern.

Man sieht mehrere Flohbisse. © iStock

Flohbisse können gehäuft auftreten.

Durch den starken Juckreiz fällt es Betroffenen meist schwer, nicht zu kratzen. Dadurch können Bakterien in die Wunde gelangen und zusätzlich eine Wundinfektion nach sich ziehen.

Flohbisse: zeitlicher Ablauf der Beschwerden

  • Nach 5 bis 30 Minuten: punktförmige Hauteinblutung mit Rötung, zum Teil mit einer Quaddel in der Mitte der Rötung, oft auch schon mit Juckreiz
  • Nach 12 bis 24 Stunden: juckende Papel mit Hautrötung, teilweise mit Hautbläschen oder eitriger Pustel in der Mitte

Therapie

Flohbisse lassen sich mit Cremes oder Gels behandeln, die Wirkstoffe aus der Gruppe der Antihistaminika oder Glukokortikoide enthalten. Schwellungen können Sie mit Kühlpackungen lindern.

Versuchen Sie außerdem, dem Juckreiz zu widerstehen: Kratzen Sie nicht! So vermindern Sie das Risiko, dass sich der Flohbiss infiziert.

Falls die Flohbisse nicht abheilen, sich die Beschwerden verschlimmern oder die Flohbisse sich entzünden, zeigen Sie die betroffenen Stellen einem Arzt.