Bettwanzen: Unliebsame Mitbewohner: Bettwanzenbisse, Bettwanzenstiche

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (12. April 2013)

In den meisten Fällen sind es Bettwanzenbisse (auch: "Bettwanzenstiche"), die den Menschen überhaupt auf die ungebetenen Gäste aufmerksam machen. Ob es sich dabei aber um Läuse, Flöhe oder andere blutsaugende Insekten handelt, bleibt oft lange Zeit oder gänzlich unklar.

Bettwanzenbisse sind lästig und mitunter schmerzhaft – bisher ließ sich nicht nachweisen, dass sie Krankheiten auf den Menschen übertragen. Dennoch geht eine gewisse gesundheitliche Gefahr von Bettwanzenstichen aus:

  • Obwohl Bettwanzenbisse meist nur zu kleinen oder größeren, mehr oder minder juckenden Quaddeln führen,
  • kann es zu stärkeren Hautreaktionen kommen, die bis zu juckenden Knötchen oder einem blasigen Hautausschlag reichen.

Der Speichel der Bettwanzen enthält einen Stoff, der die Blutgerinnung hemmt. Dies führt zu den Reaktionen an der Haut um die Bissstelle herum.

Nahaufnahme des Kopfes einer Bettwanze © Jupiterimages/iStockphoto

Ein Bettwanzenbiss kann schmerzen.

Typisch für Bettwanzenstiche ist eine charakteristische Reihe von Stichen. Dies liegt daran, dass Bettwanzen ihren Stechrüssel meist mehrmals einstechen und wieder herausziehen – an unterschiedlicher Stelle.

Wer kratzt, riskiert, dass sich die Wunde mit anderen Erregern infiziert, etwa Hautbakterien. Dies verzögert die Heilung. Sehr seltene, aber schwere Folge der Bettwanzenbisse: allergische Überreaktionen wie der sogenannte anaphylaktische Schock.