Bettwanzen: Unliebsame Mitbewohner: Bettwanzen erkennen

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (12. April 2013)

Bettwanzen zu erkennen, ist nicht einfach. Voraussetzung dafür ist zum einen, dass der Finder weiß, wie eine Bettwanze in etwa aussieht. Zum anderen muss er sie von anderem Ungeziefer unterscheiden.

Woran können Sie Bettwanzen erkennen? Ausgewachsene Tiere sind

  • rotbraun gefärbt,
  • sehr flach (daher der umgangssprachliche Name "Tapetenflunder") und
  • zwischen 4 und 6 Millimeter (mm) lang, vollgesogen bis 9 mm

Bettwanzen-Weibchen legen im Laufe ihres Lebens – das sind etwa sechs bis achtzehn Monate – zwischen 100 und 500 Eier. Die Eier sind circa 1 mm lang, milchig-weiß und finden sich im Versteck der Wanzen oder der näheren Umgebung.

Eine Frau blickt mit dem rechten Auge durch eine Lupe in die Kamera. © Jupiterimages/iStockphoto

Mit einer Lupe lassen sich Bettwanzen besser erkennen.

In manchen Fällen kann man Bettwanzen riechen. Werden sie gestört, sondern sie einen Duftstoff aus ihren Stinkdrüsen ab. Der süßliche Geruch (nach Bittermandel) warnt andere Wanzen. Die Folge: Die Bettwanzen suchen sich ein neues Versteck. Dort, wo viele Bettwanzen sind, lässt sich mitunter ein unangenehmer Wanzenduft wahrnehmen.

Um Bettwanzen zu erkennen, müssen Sie wissen, wo sie sich typischerweise verstecken. Zu den charakteristischen Unterschlüpfen zählen:

  • Bücher
  • Steckdosen
  • Bettgestelle
  • andere Möbel
  • Tapeten und Wandverkleidungen
  • Fußleisten
  • Bilder
  • CD-Hüllen
  • Elektrogeräte

Weiterhin können Sie Bettwanzen daran erkennen, dass sie in befallenen Ritzen Kotspuren hinterlassen, die Sie als kleine schwarze Flecken sehen können.