Zytomegalie: Symptome

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (11. Dezember 2014)

Bei gesunden Kindern und Säuglingen verläuft eine Zytomegalie-Infektion meist ohne erkennbare Symptome. Für Ungeborene kann die Infektion jedoch gefährlich sein: Infiziert sich die Mutter während der Schwangerschaft mit CMV, kann es zu Fehlbildungen des Fötus bis hin zur Fehlgeburt kommen. Die meisten Babys, die sich im Mutterleib mit dem Zytomegalie-Virus anstecken, kommen aber gesund zur Welt.

Bei gesunden Erwachsenen verursacht die Zytomegalie in der Regel keine erkennbaren Symptome. Bei einigen Erkrankten können die Lymphknoten anschwellen und die Betroffenen fühlen sich oft über Wochen müde.

Bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem (z.B. durch AIDS oder Organtransplantationen) kann eine Zytomegalie-Infektion schwere Begleiterscheinungen verursachen, beispielsweise:

Weitere Zytomegalie-Symptome bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem sind zum Beispiel:

Außerdem sind weniger weiße Blutkörperchen (Leukozyten) im Blut vorhanden. Das Zytomegalie-Virus kann auch das Gehirn befallen und eine Gehirnentzündung (Enzephalitis) hervorrufen.

CMV-Retinitis

Die CMV-Retinitis ist eine durch das Zytomegalie-Virus verursachte Netzhaut-Entzündung, bei der Symptome auftreten können wie:

Das Auge selbst ist dabei schmerzfrei und äußerlich unauffällig. Unbehandelt kann die CMV-Retinitis letztendlich zur Erblindung führen. Bei der Augenuntersuchung erkennt der Arzt weißliche Veränderungen oder Blutungen am Augenhintergrund.


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