Zytomegalie: Definition

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (11. Dezember 2014)

Die Zytomegalie ist eine Infektionskrankheit, die durch das Zytomegalie-Virus (CMV) verursacht wird. In Europa ist die Hälfte der Bevölkerung mit dem Virus infiziert – in Entwicklungsländern sind es mehr als 90 Prozent. Zytomegalie-Erkrankungen in der Schwangerschaft können gefährlich für das Ungeborene sein. Auch in Risikogruppen (AIDS-Kranke, Prostituierte, Homosexuelle) sind etwa 90 Prozent mit dem Zytomegalie-Virus in Kontakt gekommen und weisen entsprechende Antikörper auf.

Ursachen

Zytomegalie-Viren (CMV) als Ursachen der Zytomegalie gehören zur Gruppe der Herpesviren. Das Zytomegalie-Virus verbreitet sich über

Auch durch eine Organtransplantation kann das Zytomegalie-Virus in den Körper gelangen. Ein infiziertes Transplantat zählt bei Zytomegalie somit zu den möglichen Ursachen. Die Transplantation kann außerdem dazu führen, dass eine CMV-Infektion, die zuvor unbemerkt verlief, nun Beschwerden hervorruft. In beiden Fällen nimmt der Körper das Spenderorgan vergleichsweise häufig nicht an, sondern stößt es ab.

Die Inkubationszeit bei Zytomegalie, also die Zeit von der Ansteckung mit dem Zytomegalie-Virus bis zum Ausbruch der Erkrankung, ist nicht genau bekannt. Experten vermuten eine Dauer zwischen zwei und zehn Wochen.


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