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Zyklusstörungen (Menstruationsstörungen)

Zyklusstörungen (Menstruationsstörungen): Symptome

Stand: 1. Juli 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Je nach Art der Zyklusstörungen (Menstruationsstörungen) können sich die Symptome auf die Veränderungen der Zykluslänge oder der Monatsblutung beschränken oder aber weitere Beschwerden hervorrufen.

  • Ausbleiben der Periode (Amenorrhö): Außer dass keine Regelblutung auftritt, bestehen meist keine weiteren Symptome. In manchen Fällen kommt es zu Gewichtsschwankungen.
  • Verlängerter Menstruationszyklus (Oligomenorrhö): Diese Zyklusstörung äußert sich in einer Periode mit normaler Dauer und Stärke, aber mit verlängerten blutungsfreien Intervallen. Sie verursacht meist keine weiteren Beschwerden.
  • Verkürzter Menstruationszyklus (Polymenorrhö): Kennzeichnende Symptome dieser Zyklusstörung sind verkürzte blutungsfreie Intervalle bei normaler Regelblutung – die Periode setzt also jedes Mal zu früh ein. Meist liegen keine weiteren Beschwerden vor. Betroffene Frauen fühlen sich zum Teil müde und ihrer Leistungsfähigkeit beeinträchtigt – bis hin zur Bettlägerigkeit. Diese Beschwerden kommen vor allem dann vor, wenn die Anzahl roter Blutkörperchen vermindert ist (Blutarmut bzw. Anämie).
  • Verstärkte Regelblutung (Hypermenorrhö): Anzeichen sind eine zu starke, jedoch nicht verlängerte Regelblutung. Oft fühlen sich die Betroffenen sehr müde bis hin zur Bettlägerigkeit, vor allem wenn die starke Menstruationsblutung mit einer Blutarmut einhergeht.
  • Schwache Periode (Hypomenorrhö): Bei dieser Zyklusstörung liegt eine zu schwache Regelblutung vor; oft kommt es nur zu einer Schmierblutung statt zur Periode. Meist zeigen sich keine weiteren Symptome.
  • Übermäßig lange Regelblutung (Menorrhagie): Symptome dieser Zyklusstörung sind verlängerte und oft zu starke Regelblutungen sowie starke Müdigkeit bis hin zur Bettlägerigkeit, vor allem bei gleichzeitiger Blutarmut.
  • Unregelmäßige Regelblutung (Metrorrhagie): Eine Zwischenblutung, die im Rahmen einer Metrorrhagie zusätzlich zur normalen Menstruationsblutung auftritt, dauert einige Tage und verursacht meist keine weiteren Beschwerden.
  • Schmerzhafte Regelblutung, Regelschmerzen (Dysmenorrhö): Neben krampfartig ziehenden, kolikartigen Unterleibsschmerzen haben viele Frauen mit solchen Zyklusstörungen allgemeine Symptome wie

Die mit Zyklusstörungen einhergehenden Beschwerden beginnen meist einige Tage vor der Menstruation und sind gewöhnlich am ersten und zweiten Blutungstag am stärksten. Neben den körperlichen Schmerzen können bei Menstruationsstörungen auch Symptome wie seelische Verstimmungen, nervöse Reizzustände und Depressionen auftreten. Die Brüste sind oft schmerzhaft gespannt und sehr druckempfindlich. Das Körpergewicht steigt durch Wassereinlagerungen leicht an; dies ist besonders im Gesicht sowie an Händen und Beinen in unterschiedlicher Ausprägung zu bemerken.

Weiterlesen: Zyklusstörungen (Menstruationsstörungen): Diagnose

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