Zyklusstörungen: Symptome

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (18. Mai 2016)

Je nach Art der Zyklusstörungen können sich die Symptome auf die Veränderungen der Zykluslänge oder der Monatsblutung beschränken oder aber weitere Beschwerden hervorrufen.

  • Ausbleiben der Periode (Amenorrhö): Außer dass keine Periode auftritt, bestehen meist keine weiteren Symptome. In manchen Fällen kommt es durch die Zyklusstörung zu Gewichtsschwankungen.
  • Verlängerter Menstruationszyklus (Oligomenorrhö): Die Menstruation hat eine normale Dauer und Stärke, es kommt aber zu verlängerten blutungsfreien Intervallen. Meist verursacht diese Zyklusstörung keine weiteren Beschwerden.
  • Verkürzter Menstruationszyklus (Polymenorrhö): Es kommt zu verkürzten blutungsfreien Intervallen bei normaler Regelblutung – die Periode setzt also jedes Mal zu früh ein. Meist liegen keine weiteren Beschwerden vor. Betroffene Frauen fühlen sich zum Teil müde und in ihrer Leistungsfähigkeit beeinträchtigt – bis hin zur Bettlägerigkeit. Diese Beschwerden kommen vor allem dann vor, wenn die Anzahl roter Blutkörperchen vermindert ist (Blutarmut bzw. Anämie).
  • Verstärkte Regelblutung (Hypermenorrhö): Die Menstruation ist zu stark, aber nicht verlängert. Oft fühlen sich die Betroffenen sehr müde bis hin zur Bettlägerigkeit, vor allem wenn die starke Periode mit einer Blutarmut einhergeht.
  • Schwache Periode (Hypomenorrhö): Bei einer zu schwachen Regelblutung kommt es oft nur zu einer Schmierblutung statt zur Periode. Meist lösen solche Zyklusstörungen keine Beschwerden aus.
  • Übermäßig lange Regelblutung (Menorrhagie): Typisch für eine verlängerte und oft zu starke Regelblutung ist eine starke Müdigkeit bis hin zur Bettlägerigkeit, vor allem bei gleichzeitiger Blutarmut.
  • Unregelmäßige Regelblutung (Metrorrhagie): Eine Zwischenblutung, die im Rahmen einer Metrorrhagie zusätzlich zur normalen Menstruationsblutung auftritt, dauert einige Tage und verursacht meist keine weiteren Beschwerden.

Zyklusstörungen können – wie eine normal verlaufende Regelblutung – auch mit Regelschmerzen und weiteren Beschwerden (wie Kopf- und Rückenschmerzen, Übelkeit und Erbrechen) einhergehen. Die Beschwerden beginnen meist einige Tage vor der Menstruation und sind gewöhnlich am ersten und zweiten Blutungstag am stärksten. Als weitere Symptome sind seelische Verstimmungen, nervöse Reizzustände und Depressionen möglich. Die Brüste sind oft schmerzhaft gespannt und sehr druckempfindlich. Die Frau nimmt durch Wassereinlagerungen etwas zu; dies ist besonders im Gesicht sowie an Händen und Beinen in unterschiedlicher Ausprägung zu bemerken.


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