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Forenexperte: Dirk Glöckner
Forum Gynäkologie
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Stand: 1. Juli 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Zyklusstörungen (Menstruationsstörungen) bezeichnen per Definition Abweichungen vom normalen, regelmäßigen Monatszyklus der Frau.
Die Menstruation – auch Periode, Regelblutung oder Monatsblutung genannt – setzt meist zwischen dem 12. und 15. Lebensjahr ein. Setzt Sie früher ein, sprechen Mediziner von einer Frühmenarche, bei späterem Eintreten von einer Spätmenarche. Die Regelblutung ist das äußere Zeichen des im weiblichen Körper ablaufenden Menstruationszyklus. Als Zykluslänge versteht man dabei den Zeitraum zwischen zwei Regelblutungen; der Zyklus beginnt am ersten Blutungstag und beträgt im Durchschnitt 28 Tage (+/- 3 Tage). Die Regelblutung dauert meist 4 bis 5 Tage. Während dieser Zeit verliert der weibliche Körper insgesamt etwa 50 bis 100 Milliliter Blut. Am zweiten Tag der Menstruation ist die Blutung im Allgemeinen am stärksten.
Eine reguläre, ohne Beschwerden verlaufende Regelblutung bezeichnet man als Eumenorrhö. Zeigt der Zyklus Veränderungen, die von diesen Regelmäßigkeiten stark abweichen, liegt eine sogenannte Zyklusstörung oder Menstruationsstörung vor (auch als Blutungsanomalien bezeichnet). Zyklusstörungen lassen sich wie folgt unterteilen:
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