Zwölffingerdarm­geschwür (Ulcus duodeni): Vorbeugen

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (20. Januar 2016)

Sie können einem Zwölffingerdarmgeschwür (Ulcus duodeni) am besten vorbeugen, indem Sie Stress verhindern oder abbauen. Dazu gehört es vor allem, tägliche Stresssituationen zu bewältigen. Bestimmte Strategien wie autogenes Training oder progressive Muskelentspannung können dabei helfen. Auch häufige körperliche Bewegung – etwa durch Spaziergänge, Radfahren, Joggen oder Schwimmen – hilft, schädigende Stresshormone abzubauen, und sorgt für größere Ausgeglichenheit.

Wenn Sie einem Zwölffingerdarmgeschwür vorbeugen möchten, empfiehlt sich auch eine ausgewogene Ernährung: Dabei ist es wichtig, dass Sie alle Speisen und Getränke, die Beschwerden verursachen, weitgehend vermeiden. Schränken Sie den Genuss von Nikotin, Alkohol, scharfen Gewürzen und Fett zugunsten anderer Lebensmittel ein, die den Magen weniger stark belasten: So senken Sie Ihr Risiko für ein Ulcus duodeni.

Wenn Sie mit immer wiederkehrenden Geschwüren im Zwölffingerdarm zu kämpfen haben, ist eine zusätzliche Prophylaxe durch Medikamente möglich. Zum Einsatz kommen dabei Protonenpumpenhemmer oder H2-Rezeptorenblocker in einer geringeren Dosis als bei der Behandlung eines bestehenden Ulcus duodeni.

Auch wenn Sie aufgrund einer anderen Erkrankung ein hohes Risiko für ein Zwölffingerdarmgeschwür haben, sind vorbeugend Medikamente empfehlenswert. Dies gilt zum Beispiel, wenn Sie eine rheumatische Gelenkerkrankung haben, aufgrund derer Sie dauerhaft bestimmte Schmerzmittel, die auch Entzündungen hemmen, einnehmen: sogenannte nicht-steroidale Antirheumatika .


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