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Zwölffingerdarmgeschwür (Ulcus duodeni)

Zwölffingerdarmgeschwür: Diagnose

(Stand: 1. April 2009)

Vorhandene Beschwerden, möglicherweise vorangegangene Geschwürerkrankungen und eine körperliche Untersuchung können nur erste Hinweise für eine entzündliche Magen-Darm-Erkrankung liefern. In der Regel erlauben die Symptome jedoch keine Unterscheidung zwischen Magen- und Zwölffingerdarmgeschwür. Ebenso wenig lässt sich danach entscheiden, ob lediglich eine Reizung oder tatsächlich ein Geschwür vorliegt. Daher müssen zur genauen Diagnose weitere Untersuchungen durchgeführt werden.

Magen-Zwölffingerdarm-Spiegelung

Die aussagekräftigste Methode, um ein Zwölffingerdarmgeschwür (Ulcus duodeni) festzustellen, ist die Magen-Zwölffingerdarm-Spiegelung (Gastroduodenoskopie). Im Gegensatz zur Diagnose von Magengeschwüren ist es nicht notwendig, dabei Gewebeproben zu entnehmen (Biopsie), da sich aus Zwölffingerdarmgeschwüren äußerst selten bösartige Tumoren entwickeln. Deshalb wird eine Spiegelung in der Regel nur bei untypischen Befunden oder, um eine Infektion mit Helicobacter pylori festzustellen, durchgeführt.

Röntgenuntersuchung

Kann aus medizinischen Gründen eine Magen-Zwölffingerdarm-Spiegelung nicht durchgeführt werden, ist es möglich, die Diagnose über eine Röntgenuntersuchung mit Kontrastmittel, der so genannten Magen-Darm-Passage, zu sichern.

Weiterlesen: Zwölffingerdarmgeschwür: Diagnose – Nachweis von Helicobacter pylori

Autor: Onmeda Redaktion

Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

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