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Zwölffingerdarm- geschwür (Ulcus duodeni)
Zwölffingerdarmgeschwür (Ulcus duodeni)Zwölffingerdarmgeschwür (Ulcus duodeni): DefinitionStand: 16. Dezember 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Ein Zwölffingerdarmgeschwür (Ulcus duodeni, lat. ulcus = Geschwür, duodenum = Zwölffingerdarm) ist eine gutartige, entzündliche Erkrankung, bei der es zu einer Schädigung in der Wand des Zwölffingerdarms kommt. Im Gegensatz zur sogenannten Erosion, bei der nur die Oberhaut (Epidermis) geschädigt ist, reicht bei einem Geschwür oder Ulkus per Definition die Schädigung bis in die tiefen Wandschichten hinein. HäufigkeitDas Zwölffingerdarmgeschwür (Ulcus duodeni) weist eine größere Häufigkeit auf als alle anderen krankhaften Veränderungen des Zwölffingerdarms. Gleichzeitig ist es die häufigste dauerhafte (chronische) Geschwürerkrankung. Es tritt in Deutschland etwa vier- bis fünfmal so häufig auf wie das Magengeschwür. Schätzungen zufolge sind 1,5 Prozent der Bevölkerung von einem Zwölffingerdarmgeschwür betroffen. Überwiegend tritt die Erkrankung zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr auf, wobei 80 Prozent der Betroffenen männlich sind. Weiterlesen: Zwölffingerdarmgeschwür (Ulcus duodeni): Definition – Anatomie Das könnte Sie auch interessieren
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