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Zwölffingerdarm­geschwür (Ulcus duodeni): Definition

Veröffentlicht von: Carolin Grob (22. Juli 2014)

Ein Zwölffingerdarmgeschwür – auch Ulcus duodeni oder Duodenalulkus genannt – ist eine gutartige, entzündliche Erkrankung des Zwölffingerdarms, bei der es zu einer Schädigung in der Darmwand kommt. Der Begriff Ulcus duodeni leitet sich ab von lat. ulcus für "Geschwür" und duodenum für "Zwölffingerdarm".

Bei einem Geschwür oder Ulkus reicht die Schädigung der Schleimhaut bis in die tiefen Wandschichten hinein.

Häufigkeit

Das Zwölffingerdarmgeschwür (Ulcus duodeni) tritt häufiger auf als alle anderen krankhaften Veränderungen des Zwölffingerdarms. Gleichzeitig ist es die häufigste dauerhafte (chronische) Geschwürerkrankung. In Deutschland ist das Zwölffingerdarmgeschwür etwa vier- bis fünfmal häufiger als das Magengeschwür. Schätzungen zufolge haben etwa 15 von 1.000 Personen ein Zwölffingerdarmgeschwür. Die meisten Zwölffingerdarmgeschwüre treten zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr auf, wobei vier von fünf Betroffenen Männer sind.






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