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ZwangsstörungZwangsstörung(Stand: 28. Januar 2009) Eine Zwangsstörung liegt vor, wenn sich wiederholt Gedanken und Handlungen aufdrängen, die von den Betroffenen zwar als unsinnig erkannt werden, gegen deren Auftreten sie sich aber nicht wehren können. Wird diesem Zwang nicht nachgegeben, empfinden die Betroffenen meist eine unerträgliche Anspannung. Verursacht wird eine Zwangsstörung vermutlich durch das Zusammenspiel biologischer und psychologischer Faktoren: So scheint zum einen der Stoffwechsel bestimmter Botenstoffe des Gehirns gestört zu sein. Zum anderen können Zwänge als eine Form der Angstbewältigung angesehen werden, beispielsweise kann eine starke Angst, sich mit einer Infektionskrankheit anzustecken, zu einem extremen Waschverhalten führen. Bei der Behandlung von Zwangsstörungen werden Psychopharmaka und psychotherapeutische Techniken eingesetzt, wie beispielsweise die Unterbindung der Zwangshandlung und Bewältigung der daraus folgenden Angst. Weiterlesen: Zwangsstörung: Definition Autor: Onmeda Redaktion Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Das könnte Sie auch interessieren
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