Zwangsstörung: Therapie

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (30. Dezember 2014)

Bei einer Zwangsstörung sind zur Therapie sowohl Medikamente als auch eine Psychotherapie geeignet: Durch die Kombination beider Behandlungsmethoden gelingt es meist, erfolgreich gegen Zwangsstörungen vorzugehen – das heißt: den Leidensdruck deutlich zu vermindern sowie die Kontrolle und Bewältigung der Beschwerden zu verbessern.

Medikamente

Gegen eine Zwangsstörung können zur Therapie Medikamente zum Einsatz kommen, um die gestörten Hirnfunktionen positiv zu beeinflussen: Hierzu geeignet sind Mittel, welche die Wiederaufnahme des an der Impulskontrolle beteiligten Botenstoffs Serotonin hemmen, aber auch Medikamente, mit denen man üblicherweise Depressionen behandelt und die sich ebenfalls auf den Serotoninhaushalt auswirken.

Erst nach einem Zeitraum von etwa zehn Wochen zeigt sich, ob die Medikamente gegen die Zwangsstörung helfen: Die Therapie gilt dann als erfolgreich, wenn Sie sich subjektiv fähig fühlen, die Symptome Ihrer Zwangsstörung zu kontrollieren.


Wie steht es um Ihre Gesundheit?



Apotheken-Notdienst