Zungenkrebs: Diagnose

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (11. Dezember 2014)

Um bei Zungenkrebs die Diagnose zu sichern oder auch auszuschließen, führt der Arzt eine gründliche Untersuchung des Mund-Rachen-Raums durch. Die vorderen zwei Drittel der Zunge sind schon mit dem bloßen Auge gut zu beurteilen. Mithilfe eines Spiegels kann er anschließend auch den hinteren Teil der Zunge, den Zungengrund, einsehen. Bei Verdacht auf Zungenkrebs entnimmt der Arzt aus den veränderten Hautbereichen eine Gewebeprobe (Biopsie) – auf diese Weise lässt sich die Diagnose sichern.

Um festzustellen, wie weit sich der Zungenkrebs bereits ausgebreitet hat, setzt der Arzt gegebenenfalls bildgebende Verfahren wie die Computertomographie (CT) oder die Magnetresonanztomographie (MRT) ein. So kann er auch die Halslymphknoten beurteilen und feststellen, ob sich dort Tochtergeschwulste (Metastasen) befinden. Manchmal reicht aber auch eine Ultraschalluntersuchung der Lymphknoten aus.

Die Ausbreitung (Staging) von Zungenkrebs wird im Rahmen der Diagnose nach dem sogenannten TNM-Schema beurteilt:

  • Tumorgröße
  • Lymphknotenbefall (engl. node = Knoten)
  • Metastasenbildung

Diese Einteilung ist für den Arzt sehr wichtig, da er anhand der Informationen die Therapie plant und die Prognose der Erkrankung einschätzen kann.


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