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Zöliakie (einheimische Sprue)ForumErnährung & Diäten
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Zöliakie (einheimische Sprue)Zöliakie (einheimische Sprue): DiagnoseStand: 26. April 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Bei einer Zöliakie (einheimische Sprue) kann die Diagnose eindeutig gestellt werden, indem der Arzt die Dünndarmschleimhaut mit einem Endoskop auf Veränderungen untersucht. Bei der einheimischen Sprue sind spezielle Strukturen des Dünndarms, die der besseren Aufnahme von Nährstoffen dienen – die sogenannten Zotten – nicht mehr vorhanden. Dies kann der Arzt mit dem Endoskop, einem schlauchförmigen Instrument mit einer kleinen Kamera am Ende, feststellen und durch Gewebeproben (Biopsie) sichern. Die Zöliakie-Diagnose nach der Dünndarmspiegelung kann durch den Nachweis von Antikörpern im Blut zusätzlich gesichert werden. Je höher der gemessene Wert der Antikörper ist, desto stärker ist die Dünndarmschleimhaut geschädigt. Daher zeigt der Antikörper-Wert das Ausmaß der Erkrankung an und kann neben den klinischen Symptomen gut dazu genutzt werden, den Verlauf der einheimischen Sprue beziehungsweise Zöliakie zu beobachten. Bei der Untersuchung von Blutparametern finden sich häufig eine Blutarmut bedingt durch Eisenmangel, Vitaminmangel, vor allem von Vitamin B12, Vitamin D und Vitamin K, der zu einer erhöhten Blutungsneigung führt, sowie Kalzium- und Kaliummangel. Diese Blutwerte können im Zusammenhang mit entsprechenden Beschwerden einen Hinweis auf eine mögliche einheimische Sprue geben; allein reicht das aber für eine sichere Zöliakie-Diagnose nicht aus. Diese Veränderungen des Blutbilds können nämlich auch bei anderen Erkrankungen auftreten. Bestimmte Funktionstests, welche die Fähigkeit des Dünndarms zur Aufnahme beziehungsweise Verwertung der Nährstoffe überprüfen, zeigen, dass etwas nicht in Ordnung ist, beispielsweise der D-Xylose-Test (Nachweis von Dünndarmresorptionsstörungen). Ein weiterer Funktionstest ist der Laktosetest. Bei Zöliakie ist die Darmschleimhaut manchmal bereits so weit geschädigt, dass Betroffene keinen Milchzucker (Laktose) mehr verwerten können, weil das milchzuckerabbauende Enzym Laktase nicht mehr beziehungsweise nicht ausreichend gebildet wird (Laktasemangel). In dem Fall liegt eine Laktoseintoleranz vor, die oft wieder verschwindet, wenn sich der Darm erholt. Weiterlesen: Zöliakie (einheimische Sprue): Therapie Das könnte Sie auch interessieren
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