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Stand: 22. Juni 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Das Zeckenbissfieber durch Rickettsia rickettsii ist eine Infektion mit ernst zu nehmendem Verlauf, obwohl es dank der verfügbaren Antibiotika meist heilbar ist. Sind die ersten Tage nach Ausbruch des Zeckenbissfiebers erst einmal überstanden, dann erholen sich die Betroffenen in der Regel vollständig.
Als noch keine antibiotische Therapie möglich war, betrug die Sterblichkeit beim Zeckenbissfieber durch Rickettsia rickettsii bis zu 30 Prozent. Seit der Entdeckung der Tetrazykline und von Chloramphenicol in den 1940ern ist die Sterblichkeit auf unter 3 Prozent gesunken.
Das Zeckenbissfieber durch Rickettsia rickettsii kann mit verschiedenen Komplikationen verbunden sein: Ein ernsterer Verlauf ist besonders bei Kindern unter vier Jahren möglich, aber auch bei männlichen und afroamerikanischen Menschen. Übermäßiger Konsum von Alkohol und der Mangel eines bestimmten Enzyms (Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase) verursachen ebenfalls häufiger Komplikationen. In einigen Fällen kommt es zu Langzeitfolgen in Form von Lähmungen oder Taubheit.
Nimmt das Zeckenbissfieber durch Rickettsia rickettsii einen besonders schweren Verlauf, können beim massive Kreislaufstörungen sowie Blutdruckabfall, Herzrasen und akutes Nierenversagen auftreten. Diese Komplikationen führen innerhalb kurzer Zeit zum Tod.
Weiterlesen: Zeckenbissfieber durch Rickettsia rickettsii: Vorbeugen
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