Zeckenbissfieber durch Rickettsia rickettsii: Verlauf

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (01. Juli 2015)

Beim Zeckenbissfieber durch Rickettsia rickettsii hängt der Verlauf in hohem Maß von einer schnellen Behandlung ab: Dank der verfügbaren Antibiotika gelingt es meist, die bakterielle Infektionskrankheit zu heilen. Wer die ersten Tage nach Ausbruch des Zeckenbissfiebers erst einmal überstanden hat, erholt sich in der Regel vollständig.

Dennoch kann das Zeckenbissfieber durch Rickettsia rickettsii durchaus ernst verlaufen: Beginnt die Antibiotika-Behandlung gegen die ursächlichen Rickettsien zu spät (nach dem 5. Krankheitstag), ist die Prognose ungünstiger.

Bei rechtzeitiger Behandlung überleben inzwischen fast alle Erkrankten das Zeckenbissfieber durch Rickettsia rickettsii.

Komplikationen

Das Zeckenbissfieber durch Rickettsia rickettsii kann mit verschiedenen Komplikationen verbunden sein: Ein ernsterer Krankheitsverlauf ist besonders bei Kindern unter zehn Jahren möglich, aber auch bei zu spät behandelten Menschen und bei einem geschwächten Immunsystem. Übermäßiger Konsum von Alkohol und der Mangel eines bestimmten Enzyms (Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase) verursachen ebenfalls häufiger Komplikationen.

In einigen Fällen kommt es beim Zeckenbissfieber durch Rickettsia rickettsii zu schweren Langzeitfolgen, zum Beispiel:

Nimmt das Zeckenbissfieber durch Rickettsia rickettsii einen besonders schweren Verlauf, können massive Kreislaufstörungen sowie Blutdruckabfall, Herzrasen und akutes Nierenversagen auftreten. Diese Komplikationen führen oft innerhalb kurzer Zeit zum Tod.


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