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Stand: 22. Juni 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Beim Zeckenbissfieber durch Rickettsia rickettsii ist es wichtig, die Therapie so früh wie möglich zu beginnen. Bei einem späten Behandlungsbeginn (nach dem fünften Tag der Erkrankung) verschlechtert sich die Prognose.
Wenn bei Ihnen der Verdacht auf ein Zeckenbissfieber durch Rickettsia rickettsii besteht, lassen Sie sich am besten im Krankenhaus behandeln: Dort erhalten Sie Antibiotika, und zwar Tetrazykline und Chloramphenicol, die Sie direkt in die Vene (intravenös) verabreicht bekommen. Diese Antibiotika-Behandlung wirkt gegen den ursächlichen Erreger: das Bakterium (wie die Krankheitsbezeichnung schon sagt) Rickettsia rickettsii. Neben der Bekämpfung der Rickettsien kann eine Therapie nötig sein, um Ihre Beschwerden zu lindern, zum Beispiel durch Schmerzmittel. In einigen Fällen ist es notwendig, Flüssigkeit in Form von Infusionen zu verabreichen.
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